Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Philipper 3, Verse 13 und 14 zugrunde:
Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Der Chor eröffnete den Gottesdienst mit dem Lied „Ich halte mich, Herr, zu deinem Altar“. Bezirksevangelist Eisak griff dieses Lied in seiner Predigt auf und betonte, dass dies unser aller Vorsatz sein solle. An das Jubelpaar gewandt erwähnte er zudem, dass das Eingangslied „Mit dir, o Herr, verbunden“ das Wunschlied des Paares gewesen sei. Dieses Lied sei für die Eheleute über viele Jahre hinweg Motto und Begleiter ihres gemeinsamen Lebens gewesen, und werde es auch bleiben.
Auch auf den Muttertag ging der Bezirksevangelist ein. Er sagte, dass Gott mehr sei als Mutter und Vater zugleich und dass niemand im Leben allein sein müsse. Unser Glauben soll im Vordergrund stehen. Das Irdische soll hintenanstehen. Der Weg des Glaubens ist zwar oft mit Kampf verbunden, doch über allem steht die Freude. Wichtig ist die Freude im Hier und Jetzt zu erleben.
Nach der Sündenvergebung und dem Heiligen Abendmahl wurde dem Jubelpaar der Segen zur Goldenen Hochzeit gespendet. Dazu gab der Bezirksevangelist ein Bibelwort aus dem 1. Petrus 1, 3 dem Paar mit: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“. Er erläuterte, dass die lebendige Hoffnung Kraft schenke, sich den Ereignissen des Lebens vertrauensvoll zu stellen.
Zum Abschluss des Gottesdienstes trugen die Kinder zum Muttertag ein schönes Lied vor und bereiteten damit allen eine besondere Freude. Nach dem Gottesdienst gratulierten zahlreiche anwesende Geschwister dem Jubelpaar herzlich. So ging ein schöner und segensreicher Gottesdienst zu Ende.
Neuapostolische Kirche