„Lobe den Herrn, meine Seele“ - Seniorengottesdienst in Rostock

Am 26.04.2025 fand in Rostock der Bezirks-Seniorengottesdienst statt. Insgesamt nahmen 111 Glaubensgeschwister an diesem besonderen Gottesdienst teil.

Dienstleiter war Bezirksevangelist Torsten Eisak. Das Bibelwort stand im Psalm 103, Verse 2 bis 4:

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

In der Predigt wurde hervorgehoben, dass wir einen Gott haben, der hilft und uns in allen Lebenslagen zur Seite steht. Der Gottesdienst war ein Lobgottesdienst für Gott, weil er für uns da ist, trägt und hilft. Das Lob Gottes soll aus einem dankbaren Herzen kommen – auch dann, wenn schwere Anfechtungen oder Sorgen das Leben begleiten. Der Gedanke wurde bewegt: „Ich habe den lieben Gott – und das ist gut.“

Besonders dankbar wurde auf die Senioren geschaut. Sie wurden als Rückhalt und Kraft der Gemeinde bezeichnet. Zugleich wurde die Gemeinde ermutigt, nicht zu vergessen, was Gott im persönlichen Leben bereits alles Gutes getan hat. Die Jugend unterstützte den Gottesdienst und machte so die generationsübergreifende Gemeinschaft sichtbar.

Weiter wurde ausgeführt, dass Gott uns „vom Verderben erlöst“ und in seinen Wirkungsbereich hineinstellt. Gerade darin liegt Trost, Hoffnung und Mut für den Alltag. Gott krönt unser Leben mit Gnade und Barmherzigkeit. Jeder darf sich bewusstmachen: Gott hilft und erlöst uns.

Priester K. Karaus ergänzte die Predigt mit dem Gedanken der Dankbarkeit. Auch wenn Belastungen da sind, haben wir Zugang zu Gott, weil Gott uns liebt und uns nahe ist. Er wünschte den Senioren einen gesegneten Tag und machte Mut, jeden Tag als Geschenk Gottes anzunehmen, Gutes zu tun und die Herzensgemeinschaft miteinander zu erleben.

Priester Küppers ergänzte mit einem Erlebnis von Apostel Krack: Dieser schrieb sich alles Gute, das er erlebte, in sein Handy, damit er es nicht vergisst. Auch darin wurde deutlich, wie wichtig es ist, Gottes Güte im Alltag bewusst wahrzunehmen und dankbar festzuhalten.

Nach dem Gottesdienst kam die Gemeinde in gemütlicher Runde beim gemeinsamen Mittagessen zusammen. Anschließend erfreute die Jugend die Anwesenden mit Musikbeiträgen. Danach blieb bei Kaffee und Kuchen Zeit für viele gute Gespräche und herzliche Begegnungen. Zum Abschluss stellte Bezirksevangelist Torsten Eisak die Gemeinden und Bezirke des gesamten Apostelbereichs vor und gab interessante Einblicke in die vielfältige Arbeit und die lebendige Gemeinschaft innerhalb des Apostelbereichs.